Hofrezepte

Es geht wieder los im Bauerngarten und damit entstehen auch wieder leckere, saisonale Rezepte in unserer Küche. Mal schnell gemacht, mal ein bisschen aufwendiger. Viel Spaß beim Kochen und Genießen!

Dieses Rezept funktioniert auch mit unserem leckeren Mangold. Dafür erntet ihr zwei bis drei Stauden.

Spinattarte & Spargeltarte

Hefeteig:

500 g Dinkelmehl

1 Würfel Hefe

290 ml Wasser, lauwarm

2 EL Rapsöl

1 TL Salz

1 TL Zucker

Belag I:

25 g Butter

2 Stangen Knoblauch

1 Zwiebel

125 g Schinkenwürfel

1 weißes Sieb frischer Spinat, verlesen und gewaschen

Belag II:

500 – 600 g bissfest gegarter Spargel

125 g Schinkenwürfel

1 EL frisch gehackter Thymian

Guss:

200 g Saure Sahne

400 g flüssige Schlagsahne

250 g Schmand

8 Eier

400 g Gouda mittelalt, gerieben

Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Hefeteig in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer einen geschmeidigen Hefeteig zubereiten. (Wichtig: Bei Temperaturen über 40 °C stirbt die Hefe ab und der Teig geht nicht mehr auf.) Eine Stunde abgedeckt gehen lassen, dann den Teig nochmal kurz kneten und auf Blechgröße (45x38 cm) ausrollen.

 

Für den Spinatbelag die Butter in einem großen Topf zerlassen, in der Zeit den Knoblauch wie Porree waschen und nur den festen Schaft würfeln. Ebenso die Zwiebel pellen und in Würfel schneiden und zur Butter geben. Kurz anschwitzen, dann bei mittlerer Temperatur den gut abgetropften Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Anschließend den Spinat auf ein Sieb geben, etwas abkühlen lassen und auf eine Hälfte des Hefeteiges verteilen. Die Schinkenwürfel auf das Gemüse streuen.

 

Für den zweiten Belag den Spargel mit den anderen Zutaten mischen und auf der zweiten Hälfte des Bleches verteilen.

 

In einer größeren Schüssel die Zutaten für den Guss verrühren und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

 

Gleichmäßig über Spinat und Spargel verteilen und glattstreichen.

 

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa eine ¾ Stunde auf der mittleren Schiene abbacken.

 

 

 

 

 

 

 

Rindfleischtopf mit orientalischen Aromen

 

1200 g Rindfleisch, z.B. aus der Brust

4 EL Rapsöl

1 TL (gehäuft) Salz

1 TL Piment, gemahlen

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

3 frische Lorbeerblätter

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

4 Zwiebeln, grob gewürfelt

600 g Möhren, gewürfelt

375 g Reis, trocken

3,5 l Rinderbrühe

gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Einen mittelgroßen Bräter in den Backofen stellen und den Ofen auf 200°C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Das Öl in den Bräter geben. Das Fleisch in kleine Würfel schneiden und mit den Gewürzen zum Öl geben, ca. 1,5 Stunden schmoren. Dann das Gemüse zugeben, eine ½ Stunde  anrösten, anschließend den Reis und die heiße Brühe zur Fleisch-Gemüse-Mischung in den Topf geben. Eine weitere Stunde schmoren. Vor dem Servieren kräftig mit Salz, Pfeffer, Piment und Kreuzkümmel abschmecken. Evtl. etwas mit Soßenbinder abbinden.

Sauce Hollandaise mit frischen Kräutern

2 Eigelbe, ganz frisch

2 EL Weißwein

1 EL Zitronensaft

Salz & Pfeffer

etwas Zucker

je 1 EL Schnittlauch, Zitronenmelisse & Zitronenthymian, fein gehackt bzw. in Röllchen geschnitten.

200 g flüssige Butter, warm, aber nicht heiß

Zubereitung:

Die Eigelbe und den Wein in eine kleinere, hitzefeste Schüssel geben. In einem größeren, flachen Topf 3 - 4 cm hoch Wasser einfüllen und erhitzen. Eine Untertasse in den Topf geben. Die kleine Schüssel mit dem Ei-Wein-Gemisch auf die Unetrtasse stellen und die Eiermischung mit dem Schneebesen oder dem Handmixer aufschlagen. Wenn sich das Volumen deutlich erhöht hat (mindestens verdoppelt) langsam unter rühren die flüssige Butter einarbeiten. Das Wasserbad samt Hollandaise vom Herd nehmen und die anderen Zutaten unterrühren.

Bis zum Verzehr im Wasserbad warmhalten und gelegentlich umrühren. Möglichst kurz vor dem Essen zubereiten. Die Sauce schmeckt sehr lecker zu Spargel, dünn geschnittenem Roastbeef und verschiedenen Sommergemüsesorten.

Dieses Rezept hat bei uns für neun gute Esser gereicht. Nur zur Info, damit ihr hinterher nicht tagelang Nudeln mit Soße essen müsst...

Rindfleisch nach Bolognese Art

1700 g Rindfleisch z. B. aus der Brust

3 EL Rapsöl

1 gehäufter TL Salz

je 1 TL getrockneter Rosmarin, Thymian & Oregano

3 Lorbeerblätter

(alle Kräuter könnt ihr auch frisch aus unserem Bauerngarten verwenden)

4 Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

150 ml Rotwein

200 g Knollensellerie

200 g Möhren

200 g Porree

500 ml Rinderbrühe, ersatzweise Wasser

800 g gehackte Tomaten aus der Dose ( im Sommer gerne frisch aus unserem Bauerngarten

Zubereitung:

Das Rindfleisch in ganz kleine Würfel schneiden.

Einen großen Bratentopf im Backofen auf 180°C erhitzen. Das Öl in den Topf geben, ebenso das Fleisch sowie das Salz und die Kräuter.

Nach einer Stunde die gewürfelten Zwiebeln und die gehackten Knoblauchzehen zugeben und umrühren. Eine weitere Stunde schmoren mit Deckel.

Dann das Gemüse, die heiße Brühe und die Tomaten zugeben und weitergaren. Nach weiteren anderthalb Stunden alles durchrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Evtl. etwas abbinden mit einem dunklen Soßenbinder und nicht den Parmesankäse (natürlich frisch gerieben) für oben drauf vergessen.

Wir essen dazu am liebsten hochwertige Nudeln von Direktvermarktern aus dem Umkreis.


Rinderbrühe - lecker und einfach!

3 kg Rinderknochen, z.B. Ochsenschwanz und Knochen mit weniger Fleischanteil, dazu einige Röhrenknochen

4,5 l kaltes Wasser

350 g Knollensellerie

100 g Petersilienwurzeln

350 g Porree

175 g Möhren

250 g Zwiebeln mit Schale

20 g Salz

1gehäufter TL schwarze Pfefferkörner

2 getrocknete Lorbeerblätter

5 Pimentkörner

1/2 TL gerebelter Thymian

Zubereitung:

Die küchenfertigen Knochen in einen großen Kochtopf geben, das kalte Wasser zugießen und alles einmal zum Kochen bringen. Die Hitze kleinstellen, damit die Brühe nur langsam simmert. Das Gemüse waschen und in walnussgroße Stücke schneiden. Gemeinsam mit den Gewürzen in den Kochtopf geben und alles zusammen ungefähr vier Stunden garen. Danach im Topf abkühlen lassen. Bei Bedarf die erkaltete Fettschicht mit einem Löffel oder einer Schaumkelle abnehmen. Einen Durchschlag mit einem Geschirrhandtuch auslegen, einen ausreichend großen Topf darunter stellen und die Brühe vorsichtig in das Sieb gießen. Anschließend verwenden oder portionsweise einfrieren. Das Fleisch von den Knochen absuchen und weiterverwenden, z.B. für einen leckeren Rindfleischsalat.